Ich bin sicherer unterwegs Safetybag mit Rettungskarte
Ich bin sicherer unterwegsSafetybag mit Rettungskarte
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Warum gibt es Rettungskarten ?

 
Wenn bei einem Verkehrsunfall die Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt werden, müssen die Rettungskräfte die Karosserie auseinander nehmen, um Verletzte zu bergen. Durch moderne Technik sind Fahrzeugmodelle zwar sicherer geworden, doch bei den Rettungsmaßnahmen ergeben sich für die Feuerwehr versteckte Barrieren. Das Problem: Wo können Werkzeuge wie Rettungsscheren und Spreitzer optimal eingesetzt werden. An welchen Stellen könnten nachträglich  noch Airbags ausgelöste werden. Wo befinden sich Karosserieversteifungen, Batterie, Gasgeneratoren, Gurtstraffer, u.v.m. Alternative Antriebssysteme, wie Hybrid, Elektro und Gas bergen darüber hinaus ein enormes Risiko auch für die Rettungskräfte, denn es handelt sich hierbei um Hochvoltbauteile, die mit bis zu 1000 Volt Spannung aufgeladen sind. Da es bei der Rettung von verletzten Personen auf jede Minute ankommt, müssen die Helfer über die Konstruktionsdetails des  verunfallten Fahrzeugmodells genau Bescheid wissen, um die Maßnahmen zielgenau und schnell einleiten zu können. Deshalb gibt es für jedes Fahrzeugmodell eine sogenannte „Rettungskarte" (1 – 6 farbige DIN A4-Blätter). Sie ist die Bedienungsanleitung für die Rettungskräfte und ein Garant für Zeitersparnis bis zu 30 Minuten beim Rettungsvorgang. Rettungskarten helfen der Feuerwehr enorm, ihre Aufgaben ohne Gefahr für Insassen und Retter selbst erfüllen zu können.

Rettungskarten machen aber nur Sinn, wenn sie vom Autofahrer an der richtigen Stelle im Fahrzeug positioniert werden, und zwar so, dass sie sofort gesehen werden und von außen greifbar sind (hinter der Feinstaubplakette oder Autobahnvignette). Feuerwehrkräfte sind auf diese zwei Positionen geschult. Die Rettungskarte im Safetybag braucht einen einheitliche definierten sicheren Platz im Fahrzeug. Ungeeignet ist die Seitenablage, Sonnenblende und das Handschuhfach.

 

Immer noch müssen sich die Autofahrer selbst um die Rettungskarte kümmern. Bei den Herstellern muss hier ein Umdenkungsprozess stattfinden, denn sie schaffen das Problem.. Es liegt in Ihrer Verantwortung im Rahmen des Verbraucherschutzes dafür zu sorgen, dass ihre Kunden - und zwar weltweit - im Notfall optimal versorgt werden können. Wir emfehlen die Rettungskarte bei Ihrem Autohändler zu verlangen. Er wird ihnen gerne im Rahmen seiner Serviceleistung eine Rettungskarte ausdrucken und evtl. sogar Safetybags anbieten. Wenn ein Farbdrucker vorhanden ist, können Sie selbst Ihre Rettungskarte downloaden und ausdrucken, siehe unten.

 

Wichtig ist das Dokument auch, wenn Fahrten ins Ausland anstehen. Denn dort kann Ihnen die Feuerwehr in Notsituationen auch schnell helfen. Unser Ziel ist es, dass alle Autos europaweit mit Rettungskarte und Safetybag ausgestattet sind. Dies würde die Zahl der Todesopfer jährlich um ca. 3000 reduzieren und dazu beitragen, dass Unfallstellen schneller geräumt werden und es dadurch kürzere Stauzeiten gibt.

Rettungskarten zum Download

Und so erhalten Sie Ihre Rettungskarte:

  1. Suchen Sie den Hersteller Ihres Fahrzeugs aus der Tabelle heraus und klicken auf den Herstellernamen.
  2. Die Seite des Herstellers öffnet sich. Sie können nun Ihr Fahrzeugmodell auswählen.
  3. Drucken Sie die entsprechende Rettungskarte in Farbe aus. Falls Sie keinen Farbdrucker zur Verfügung haben, hilft Ihnen Ihr Autohändler oder Ihre Werkstatt gerne weiter.
  4. Deponieren Sie die Rettungskarte im Safetybag an den vorgesehenen Positionen an der Fahrzeugscheibe. Genaue Hinweise hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Safetybag oder in unseren Produktbeschreibungen.

Ist Ihr Hersteller nicht aufgelistet? Bitte benachrichtigen Sie uns, damit wir künftig auch diesen Hersteller integrieren können. Vielen Dank. (Kontakt)

 

 

Versandhaus Deutscher Feuerwehrverband GmbH

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Safetybag mit Rettungskarte